VAE 2002
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Ursprünglich wollten wir noch mal nach Ägypten fliegen. Dies scheiterte jedoch am nicht vorhandenen Flug ab Berlin, da wir auf keinen Fall wieder mit Shouruk Air fliegen wollten und keine andere Fluglinie verfügbar war. Also mussten wir umdisponieren und entschieden uns für die Emirate, die nur 6 Flugstunden von München entfernt sind. Im Taucher.net fand ich einige Berichte über eine Schweitzer Tauchbasis an der Ostküste im Emirat Fujairah, mit denen ich per Mail Kontakt aufnahm. Ein günstiger Flug ab Berlin via München mit Emirates fand sich auch und die Sache war klar. Nun fehlte nur noch eine Unterkunft in Dubai, das wir uns natürlich ausgiebig ansehen wollten. Hier hat man die Qual der Wahl, da es unzählige Hotels in allen Preisklassen gibt. Wir entschieden uns für ein Hotel-Apartment in der Altstadt (mehr dazu später). Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Emirate sind nicht teurer als andere Tauchziele!Margrit und Kurt vom Maku Divecenter (www.makudive.com) kümmerten sich um die Unterkunft vor Ort und den Transfer an die Ostküste. Die Tauchbasis befindet sich auf dem Gelände des Holiday Beach Motels, das südlich des Ortes Dibba, der an der Grenze zur Omanischen Enklave Musandam, liegt. Der Flug geht bis Dubai, der Transfer erfolgt per Taxi in ca. 90 Min. nach Dibba. Nachts um 3.00 Uhr angekommen, fanden wir einen Begrüßungsbrief von Margrit und Kurt auf dem Tisch, mit den wichtigsten Infos für den ersten Tag (Frühstück, Weg zur Basis ...). Da fühlten wir uns gleich wie zuhause.
Bei dem Motel handelt es sich um eine 3*Anlage (so was gibt es auch in den Emiraten!) nach amerikanischen Vorbild, d. h. das Auto parkt genau neben dem Bungalow und Zimmerservice ist im Preis inklusive.

Die Zimmer sind groß (ca. 30 qm - gut für viel Tauchzubehör), sauber und zweckmäßig, aber lieblos eingerichtet. Bad, kleine Küche mit Spüle und Kühlschrank, AC, TV und Telefon sind vorhanden. Vom vielbeworbenen Luxus in den Emiraten ist hier nichts zu sehen. Das Emirat Fujairah gehört auch nicht zu den superreichen Emiraten wie Dubai. Hier sieht es teilweise noch aus wie in Ägypten. Der Weg zur Tauchbasis ist kurz.
Unser Bungalow:

Das Frühstück (wird bis 10.00 Uhr auf´s Zimmer geliefert) ist einfach, aber reichhaltig, das Abendessen besteht aus 5 (!) Gängen, die man aus insgesamt 9 Menüs kombinieren kann. Spätestens nach 2 Tagen reduziert man die Anzahl der Gänge automatisch! Wasser und ein Softdrink sind im Preis inklusive. Wir würden jedem Halbpension empfehlen, da das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut ist. Der Service ist sehr freundlich und zuvorkommend. Wer allerdings hier Araber erwartet, wird enttäuscht. Das gesamte Personal besteht aus Gastarbeitern und ist nicht arabisch. Locals sieht man höchstens beim einkaufen oder als Wochenendgäste im Hotel (gilt für alle Emirate).
Der Strand:

Leider waren die "Designer"-Liegen sehr unbequem, man liegt besser im Sand. Baden und Schnorcheln sind gut möglich, aber Badeschuhe nicht vergessen!
Wie ihr sehr, ist der Strand menschenleer, wir waren nämlich fast alleine in der Anlage (herrlich)! Das ist wetterbedingt, da wir vor Ort tagsüber noch ca. 38 °C hatten. Auch nachts kühlte es nicht ab (ca. 30 °C). Hier beginnt die Saison erst ab Mitte Oktober, wenn die Temperaturen etwas runter gehen. Auch das Wasser war herrlich warm (ca. 30 °C).

Aktualisiert (Sonntag, den 09. August 2009 um 11:44 Uhr)



