El Gouna (Okt. 1996)
Ca. 20 km nördlich von Hurgharda entstand ein künstliches Dorf für Touristen. Bei unserem Besuch gab es erst drei Hotels und eine Tauchbasis (im Mövenpick). Das hat sich heute allerdings geändert. Der Ort wirkte wie aus dem Bilderbuch. Alles sehr sauber und bewacht. Es gibt eine Shopping-Meile und einige Restaurants (sehr teuer). Der Ort hat keine Einwohner, sondern nur Arbeitskräfte, die entfernt von den Hotels untergebracht sind und keinen Kontakt zu Touristen haben (dürfen?)

Wir hatten im Ortskern ein sehr schönes, großes Appartement mit Halbpension. Das Essen war einfach, für uns aber schmackhaft und ausreichend (was einige Touristen allerdings anders sahen). 

Zum Strand verkehrte ein Shuttle-Boot, da der Ort an einer künstlichen Lagune liegt, in der man nicht baden kann bzw. sollte (Schlamm). Einzige Ausnahme bildete das Mövenpick außerhalb des Ortes direkt mit Badestrand. Am Strand waren Liegen, Schirme, eine Strandbar und Toiletten. Das Baden machte hier allerdings auch wenig Spaß, da man hier ebenfalls im Schlamm versank. Schnorcheln war auch nicht möglich, da kein Riff vorhanden war. Nach ein paar Tagen entschlossen wir uns, im Ort am Pool zu bleiben. 
Die einzige Tauchbasis war hoffnungslos überbucht (über 100 Taucher), es herrschte jeden Morgen Chaos an der Basis (mittlerweile hat die Basis aber eine neue Leitung). Es wurden nur Ganztages- ausfahrten mit dem Boot angeboten. Hierzu erfolgte neben dem Transfer zur Basis noch ein Transfer zum Hafen. Der Tauchspaß hängt natürlich sehr von den Mit-Tauchern, dem Guide und dem Kapitän ab. Hier hatten wir unheimlich Glück! Auf dem Boot stimmte einfach alles! Und die Tauchplätze waren einfach Spitze! Bisher die besten im Roten Meer. Leider hatten wir da noch keine UW-Kamera.


Aktualisiert (Dienstag, den 29. September 2009 um 22:44 Uhr)



